Das war der Matterhorn-Workshop

Im Oktober fand der Matterhorn-Workshop mit Jan Geerk und meiner Wenigkeit statt. Das Matterhorn ist wohl einer der bekanntesten Berge der Welt. Zurecht: denn seine Form und die Lage sind wirklich einmalig schön. Jedoch ist das Matterhorn eine kleine Zicke und zeigt sich nicht immer. Gern hüllt es seinen Wolkenmantel um sich. Umso gespannter waren wir, ob es sich uns zeigen würde.

Nach einer kurzen Kennenlernrunde in unserem Hotel ging es auch schon gleich los. Mit der Bergbahn fuhren wir zu unserem ersten Spot. Das Wetter war recht gut. Immer wieder kam die Sonne durch. Nur das "Hörnli" hüllte sich in Wolken, zeigte aber immer wieder mal seine Spitze.


Die Tage zuvor hatte es geschneit. Das führte zu tollen Kontrasten in der Landschaft. Die gelben Lärchen leuchteten in der weißen Umgebung und auch die Berge waren frisch angezuckert.

Nachdem wir eine Weile fotografiert hatten zog es zu. Das Matterhorn zeigte sich an diesem Abend nicht mehr. So beschlossen wir zurück zum Hotel zu wandern. Bei einer heißen Pizza ließen wir den Abend entspannt ausklingen.



Der Wecker klingelte früh. Mit der ersten Bahn fuhren wir wieder hoch in die Berge und begannen eine Wanderung durch die herbstlich verschneite Landschaft. Der Himmel war strahlend blau und das Matterhorn zeigte sich in seiner ganzen Pracht! Ein Traum!


Wir wanderten gut eine Stunde zu unserer ersten Kaffeepause. Dort genossen wir ein Heißgetränk in der herbstlichen Sonne. Weiter ging es zum Grindjisee. Auf dem Weg dorthin fanden wir unzählige Fotomotive und die Kameras liefen auf Hochtouren. Der See war leider zugefroren. Meine Idee, das Eis zu im wahrsten Sinne des Wortes zu brechen, fand großen Anklang. Aber es war mehr Arbeit als gedacht. Die Männer der Truppe gaben alles und nach knapp einer Stunde war das Eis gebrochen. Die Bilder, die dabei entstanden sind einmalig schön.



Der Hunger trieb uns irgendwann weiter und wir genossen anschließend typische Schweizer Rösti mit Käse auf der Hütte. Wir fotografierten noch bis in den Nachmittag und nahmen die Bahn nach Zermatt.

Dieses Mal waren wir schon genug gelaufen. Bevor es zum Abendessen ging, übten wir uns noch in Fotografie der „Blauen Stunde“. Leuchtend lag Zermatt vor uns, während im Hintergrund das Matterhorn thronte. Toll!

Am letzten Morgen fuhren wir mit der Bergbahn zum Riffelsee. Er war ebenfalls zugefroren aber nicht eingeschneit. Bei -12 Grad war es nicht gerade warm, aber dieser Anblick ließ unsere Fotoherzen höherschlagen. Das Matterhorn zeigte sich abermals in seiner vollen Pracht und die Speicherkarten glühten. Der pinke Himmel des Erdschattens war unglaublich toll anzusehen.

Nachdem wir gut eine Stunde fotografiert hatten, nahmen wir die Bahn zurück nach Zermatt und ließen den Workshop bei einem schmackhaften Frühstück ausklingen. Es war ein toller Workshop! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und freuen uns schon auf den nächsten Workshop mit euch!

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