Das war der Workshop Vogesen

Anfang August gaben die Lightexplorers Roland Moser und Pia Steen den ersten Workshop in den Vogesen. Leider sagten Corona-Bedingt einige Teilnehmer ab, was aber der Vorfreude auf die Tage bei den Gämsen keinen Abbruch tat.

Roland und meine Wenigkeit reisten bereits einen Tag eher an. Das war auch gut so, denn entgegen der Erwartungen gab es auf Grund der Corona-Bestimmungen kein Frühstück und kein Abendessen im Hotel. Das wurde aber leider im Vorfeld nicht kommuniziert. So hatten wir aber noch genug Zeit umzuorganisieren und fanden ein kleines aber feines Restaurant fast neben dem Hotel, was bereit war, uns ein Frühstück und ein frühes Abendessen zuzubereiten.


Nachdem alle Teilnehmer eingetroffen waren und eingecheckt hatte, begaben wir uns auch gleich zum Nachtessen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es auch schon los zu den Gämsen. Das Wetter war bombastisch. Eigentlich der Alptraum eines jeden Fotografen, aber für die Gämse hat es perfekt gepasst. Sonne satt und keine Wolke. Im Tal hatte es gut 30 Grad. Oben in den Bergen war es zum Glück etwas kühler und auch der Wind war angenehm. So hatten wir bereits am ersten Abend tolle Bedingungen und geniales Abendlicht. Eine ganze Herde Gämse kam langsam aber stetig den Hang hinauf. So konnten wir bereits die ersten tollen Bilder einfangen. Auch die wunderschöne Landschaft konnten wir zum Sonnenuntergang festhalten. Die Bergschichten waren unglaublich schön anzusehen. Nachdem die Sonne verschwunden und es zu dunkel zum Fotografieren war fuhren wir zurück ins Hotel.








Der Wecker klingelte früh am nächsten Morgen. Gegen 5 Uhr fuhren wir erneut zu den vierbeinigen Freunden. Wir hatten Glück und konnten eine ganze Herde sehen und fotografieren. Vor allem der rosa Morgenhimmel war super schön! Dazu gab es spannende Silhouetten der Tiere.









Als das Licht zu hart wurde fuhren wir noch zu einem Bach in der Nähe und beschäftigten uns mit dem kühlen Nass. Die Bachläufe sind wunderschön. Große, moosbewachsene Felsen säumen das Flussbett. Eine Augenweide. Eine alte Steinbrück quert den Bach und gibt ein tolles Fotomotiv ab.




Nachdem die Sonne in das Flussbett viel und die Schatten zu hart wurden war es Zeit für das Frühstück bei dem wir die tollen Eindrücke des Vormittags verarbeiten konnten. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und die meisten ruhten sich aus oder begutachteten schon ihre ersten Bilder. Nach dem frühen Abendessen fuhren wir abermals zu den Gämsen.




Es war Corona- und Ferien bedingt recht voll auf dem Berg. Viele Wanderer und leider auch viele Hunde waren unterwegs, so dass wir am zweiten Abend nicht wirklich Glück hatten mit den Tieren. Gerade die Hunde können dort zum Problem werden, da die Gämse sich dann zurückziehen. Trotzdem waren wir optimistisch und freuten uns auf den nächsten Morgen, an dem wir dann wieder Glück hatten. Besonders im Gegenlicht waren die Tiere schön anzusehen. Noch einmal glühten unsere Speicherkarten eher wir uns erneut zu den Bächen begaben. Ein letztes Mal fotografierten wir die wunderbaren Bachläufe, eher wir uns ein letztes Mal zum Frühstück trafen.







Es waren tolle Tage mit einer lustigen und hochmotivierten Truppe. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und freuen uns schon auf den nächsten Workshop mit euch!

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