Das war die Fotoreise Dolomiten 2020

Aktualisiert: vor 7 Tagen

Zusammen mit Roland Moser durfte ich im September einen Workshop in den Dolomiten leiten. Die Wettervorhersage sah gut aus. Wolken-Sonnemix, nicht zu kalt und nicht zu warm. Perfekt! Wir trafen uns Montagnachmittag in unserer Unterkunft in Cortina d´Ampezzio. Der beschauliche Ort liegt im Herzen der Dolomiten und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen zu diversen Fotospots. Nach einer gemütlichen Kennenlernrunde der sehr netten Truppe ging es gegen Abend auch schon los zu einem Klassiker – den drei Zinnen.


Das Wetter war an diesem Abend wolkenlos und für die Höhe war es auch ziemlich warm. Nach einem Fußmarsch von ca. 40 Minuten erreichten wir das Plateau. Die Gegend um die drei Zinnen gleicht einer riesen Spielwiese für Fotografen. Überall gibt es tolle Felsformationen, bunte Pflanzen, kleine Bächlein oder Seen in denen sich die Berge spiegeln. Wir fotografierten bis in die Dunkelheit hinein und machten uns anschließend mit Stirnlampen auf den Weg zurück zu den Autos. Den Abend ließen wir bei einer warmen Pizza ausklingen.



Der Wecker klingelte früh am nächsten Morgen. Auf dem Programm standen diverse kleine Bergseen in denen sich die Umliegenden grauen Riesen spiegelten. Der Himmel war am ersten Morgen bombastisch! Ich habe selten so tolle Wolken gesehen und die Speicherkarten glühten! Nachdem wir gut zwei Stunden fotografiert hatten, war es Zeit für ein ausgiebiges Frühstück im Hotel und Zeit sich etwas auszuruhen.






Denn am Abend folgte eine etwas längere und anstrengendere Wanderung zu einem weiteren See hoch in den Bergen. Zwar gab es leider kaum Wolken, dafür eine wunderschöne Spiegelung. Nach dem langen Abstieg gönnten wir uns ein schmackhaftes Abendessen in unserer Stamm-Kneipe, in der wir 3 Mal essen gingen, weil es so lecker war.



Erneut klingelte der Wecker früh und dieses Mal folgte eine nicht ganz so weite Wanderung in der Nähe der Drei Zinnen. An diesem Morgen war es wieder fast wolkenlos, dafür aber diesig, was zu tollen Schichten führte. Dieser Spot ist auch bei Instagramern sehr beliebt und so war es nicht verwunderlich, dass diese nicht lange auf sich warten ließen. Wir fotografierten bis das Licht zu hart wurde und machten uns dann an den Abstieg. Nach dem Frühstück im Hotel war es Zeit die Sachen zu packen. Denn die letzten beiden Nächte schliefen wir auf Hütten in den Bergen.





So packen wir unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg zur Drei Zinnen Hütte. Das Wetter war noch wunderschön, nur für den Abend war Gewitter angesagt. Wir hofften auf tolle Lichtstimmungen mit Wolken. Als wir bei der Hütte ankamen, zog es auch schon zu. Allerdings immer mehr, bis es plötzlich komplett schwarz war und zu Hageln und Stürmen anfing. Wir flüchteten ins Innere der Hütte und hofften, dass sich das Wetter bis nach dem Abendessen bessern würde. Aber leider schüttet es noch bis in den späten Abend hinein, so dass wir die Kameras nicht mehr auspackten.


Am nächsten Morgen schauten wir aus dem Fenster. Der Sturm hatte sich verzogen, allerdings war alles um die Hütte herum weiß. Der Hagel war liegengeblieben und gefroren. Wir überlegten, ob der Aufstiegt dadurch zu gefährlich sei, aber versuchten es langsam und vorsichtig. Es ging, da wir uns gegenseitig halfen, den Weg freizuräumen. Oben angekommen erwartete uns ein genialer Sonnenaufgang! Bunter Himmel und dazu die angezuckerte Berglandschaft…was will man mehr?!





Nach dem Abstieg stärkten wir uns erst einmal an der Hütte und wanderten dann gemütlich zurück zu unseren Autos. Von dort fuhren wir zur Bergbahn, denn die nächste Hütte fuhren wir ganz bequem mit der Bahn an. Oben konnten wir in Ruhe auspacken und bei einem Kaltgetränk das bombastische Panorama genießen. Gegen Abend glühten wieder die Speicherkarten, denn der Mix aus Gewitterstimmung und Sonne war einmalig schön.








Wir hofften am nächsten Morgen auf Hochnebel. Dieser blieb leider aus. Dafür gab es tolles Kantlicht und jede Menge Schichten. Es war unglaublich schön, die Berge in diesem Licht zu sehen.




Nachdem wir zu Ende fotografiert hatten, gab es ein letztes ausgiebiges Frühstück. Danach packten wir in Ruhe zusammen und fuhren mit der Gondel wieder nach unten. Es waren 5 tolle Tage in den Dolomiten und wir hatten eine super Truppe! Danke an alle Teilnehmer! Es war super mit euch!


Wer uns auch auf einer Fotoreise begleiten möchte, kann sich gern auf unserer Seite umschauen. Wir freuen uns auf euch!


216 Ansichten